Wenn Herbstaromen auf mediterrane Würze treffen: Süßlich-nussiger Hokkaido verbindet sich mit harzig-warmem Rosmarin. Außen leicht knusprig, innen zart – pure Herbst-Komfortküche. 🍂🌿
Rosmarin ist unser Geschmack des Jahres 2025. Er bringt Struktur in herbstliche Gerichte: warm, würzig, leicht harzig – und ein idealer Gegenspieler zur cremigen Süße von Kürbis. Wie bei diesem Rezept, das Lavinia aus dem Sensorikum Team ausprobiert hat:
Kürbisgnocchi mit Rosmarin-Butter
Rezept für 2–3 Portionen
Zutaten
- 200 g Hokkaido-Püree (im Ofen geröstet, gut abgedampft)
- ca. 90–100 g glattes Mehl
- 30 g Hartweizengrieß
- 1 EL Kartoffelstärke
- 1 EL Olivenöl
- Salz, Muskat, Pfeffer
- 2 EL pflanzliche Butter
- 1 Zweig frischer Rosmarin
- Optional: geröstete Kürbiskerne, Haselnüsse oder Walnüsse, etwas Zitronenabrieb
Wichtig: Orientiere dich bei Mehl/Grieß an der Teigkonsistenz. Kürbispüree kann sehr unterschiedlich viel Wasser enthalten.
Zubereitung
- Kürbis vorbereiten: Hokkaido in Stücken bei 200 °C rösten. Pürieren und im Topf kurz ausdampfen, bis das Püree fester wird.
- Teig mischen: Püree mit Mehl, Grieß, Stärke, Olivenöl, Salz, Pfeffer und Muskat zu einem weichen, formbaren Teig vermengen.
- Formen & garen: Teig zu Rollen formen, Stücke schneiden, über die Gabel rollen (optional). In siedendem Salzwasser garen, bis die Gnocchi aufsteigen. Abtropfen lassen.
- Rosmarin-Butter: Pflanzliche Butter schmelzen, Rosmarin (und auf Wunsch 1 halbierte Knoblauchzehe) kurz ziehen lassen. Gnocchi darin schwenken, salzen, pfeffern. Mit Zitronenabrieb und Nüssen toppen.
Tipp: Cremiger wird’s mit einer schnellen pflanzlichen Sahnesauce. Mit Rosmarin aromatisieren, mit Zitronensaft abrunden – das unterstreicht die seidige Gnocchi-Textur und bringt Frische.