Verkostungen sind Teil Ihres Arbeitsalltags? Dann wissen Sie: Gutes Verkosten braucht mehr als Geschmack – es braucht Aufmerksamkeit, Konzentration und Zeit. Doch genau das fehlt oft. Zwischen Termindruck und Tagesgeschäft wird noch schnell „was verkostet“ – und dabei vielleicht übersehen, was wirklich wichtig ist.
In unserem neuen Sensorikum Praxistipp zeigen wir, warum Ruhe bei der Verkostung kein Luxus ist, sondern Voraussetzung für verlässliche Ergebnisse.
Sensorik ist Feinarbeit. Unsere Sinne brauchen Ruhe, um zuverlässig zu arbeiten. Wer gestresst ist, nimmt weniger differenziert wahr. Das ist wissenschaftlich belegt – und in der Praxis täglich spürbar:
Ein häufiger Fehler in Panels: Noch bevor alle probiert haben, wird laut über Geschmack gesprochen.
Ein Beispiel:
„Das schmeckt heute nach Mango!“ – ein spontaner Kommentar, gut gemeint. Doch was passiert? Das Gehirn der anderen stellt sich auf „Mango“ ein – und schon nehmen es plötzlich alle wahr, auch wenn sie es vorher nicht gespürt hätten.
Deshalb unser Grundsatz:
🟢 Erst in Ruhe verkosten.
🟢 Wahrnehmung selbst notieren.
🟢 Dann austauschen.
Diese Vorgehensweise ist nicht nur objektiver, sondern auch effizienter. Denn sie vermeidet Diskussionen über Eindrücke, die gar nicht die eigenen sind.
Planen Sie Verkostungen so ein, dass Sie Zeit zum Durchatmen haben.
Ein paar Minuten Konzentration lohnen sich – für klarere Ergebnisse, bessere Entscheidungen und mehr Team-Zufriedenheit.
Und: Machen Sie die Ruhe zur Regel. Ein Glas Wasser am Platz, keine Unterbrechungen, klare Struktur.
All das hilft, das Beste aus der Verkostung herauszuholen.
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Dann werfen Sie einen Blick in unsere kostenlosen Praxistipps in der Sensorikum Online Academy.
Der neue Tipp zum Thema „In Ruhe verkosten“ wartet bereits auf Sie.
Mit Video, kurzer Lektion und Handout.